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Bis das Baby das Licht der Welt erblickt, folgt nach einer 9-monatigen Schwangerschaft eine durchaus anstrengende Geburt, die bei Erstgebärenden im Durchschnitt 13 Stunden dauert. Im Folgenden werden die einzelnen Abschnitte einer Geburt vorgestellt.

 

Um den engen Verwandten und Freunden ein erstes Bild vom Neugeborenen zu geben, können Geburtsanzeigen mit individuellem Foto und Grüßen bei Online-Diensten wie z.B. babykarten-paradies erstellt werden. Die Empfänger werden sich über diese Geste freuen. Außerdem wird das Aussehen des Babys nach der Geburt festgehalten, das sich noch rasant ändern wird.

 

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Eröffnungsphase

Die Geburt wird mit Eröffnungswehen eingeleitet. Diese treten in regelmäßigen Abständen von ca. einer halben Stunde auf. Diese Phase ist die längste Phase und kann zwischen ca. 8 bis 14 Stunden andauern. Diese variiert, je nachdem ob es die erste oder eine spätere Schwangerschaft ist. Die Schwangeren können sich bei Einsetzen der Wehen auf dem Weg ins Krankenhaus bzw. Geburtshaus machen. In der Eröffnungsphase platzt die Fruchtblase. Geschieht das nicht, muss von den Hebammen nachgeholfen werden. Zum Ende der Eröffnungsphase hin verkürzt sich die Spanne zwischen den Wehen. Nun treten Wehen alle 2 Minuten auf und dauern länger.

 
 

 

Übergangsphase

Diese Phase ist relativ kurz aber dafür sehr schmerzhaft. Die Wehen kommen nun in unregelmäßigen Abständen. Viele Frauen verzweifeln in dieser Phase. Es ist wichtig seine Emotionen raus zulassen, um den Druck zu überstehen. Das Baby wird in das Becken gedrückt und es entsteht ein großer Druck nach unten. Für dieses Vorgehen braucht der Körper sehr viel Kraft, welches Schmerzen mit sich zieht. Pressen sollte man jetzt aber noch nicht.

 

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Austreibungsphase

Nun ist es fast geschafft. Das Baby ist nun tief am Eingang des Beckens angekommen. Durch diese Lage drückt es auf den Enddarm wodurch ein großer Druck zum Pressen entsteht. Die starken Presswehen treten im Minutentakt auf und können ca. eineinhalb Minute dauern. Auch wenn das Verlangen groß ist fest zu pressen, sollte die Gebärende genau auf die Anweisungen der Hebamme hören. Es wird ein sanftes Schieben bevorzugt, damit sich das Gewebe langsam ausdehnen kann. Außerdem wird damit ein möglicher Dammriss verhindert. Nachdem der Kopf des Neugeborenen als erstes die Welt erblickt, folgt der Rest des Körpers. Das Baby ist da! Nun sind alle Anstrengungen der Geburt und auch alle Anstrengungen, die noch folgen, vergessen.

Nachgeburtsphase

In der letzten Phase der Geburt folgen noch Nachwehen, die so stark sind wie die Menstruationsbeschwerden. Diese Schmerzen steigen von Geburt zur Geburt. Sie hat die Aufgabe die Gebärmutter zusammenzuziehen und die Plazenta, die das Baby umgeben hat, von der Gebärmutterwand zu lösen. Ebenso soll der Rest der Fruchtblase mit abgestoßen werden. Bis auf ein paar Mal unterstützendes Pressen muss die frischgebackene Mutter nun nicht mehr viel machen und kann sich auf ihr Neugeborenes konzentrieren. Gibt es Komplikationen in der letzten Phase, ist es hilfreich das Baby zum Saugen der Brust zu animieren, da das die Nachwehen veranlasst.