drehteile maschine la 564

Schon innerhalb der industriellen Revolution spielte das Drehen als Fertigungsverfahren eine große Rolle. Bei diesem Verfahren fährt ein Drehmeißel die benötigten Konturen von einem um die eigene Achse rotiertem Drehteil ab. Mit Hilfe dieser Technik konnten zum Beispiel Schrauben und Spindeln für die Textilindustrie im 19. Jahrhundert hergestellt werden.

Beginn der Standardisierung

Dadurch, dass immer mehr Produkte standardisiert und maschinell produziert werden, werden immer mehr unterschiedliche Drehteile für die jeweiligen hoch entwickelten Maschinen benötigt. www.drehteile-loga.de ist heutzutage solch ein Spezialist für Drehteile mit Tieflochbohrung. Der Einsatzbereich der Maschinen ist dabei ganz unterschiedlich.

Von Drehteile für die Gastronomie, über Drehteile für die Medizintechnik, bis hin zu Automobildrehteilen. Wichtig sind, dass die unterschiedlichen Drehteile mit einer europäischen Norm ausgestattet sind. Welche unterschiedliche Verfahren und Maschinen für die Herstellung der Drehteile verantwortlich sind, wird im Folgenden näher erläutert.

 

 
 

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Kurzdrehtechnik/ Langdrehtechnik

Drehteile innerhalb der Langdrehtechnik weisen in der Regel eine maximale Länge von 1500mm auf und haben einen eher schmalen Durchmesser von 1mm bis 32mm, während Kurzdrehteile eine Länge von bis zu 70mm und einen Durchmesser von 8-65mm aufweisen.

Mehrspindlertechnik

Wird die Mehrspindlertechnik angewendet, werden mehrere Spindeln auf mehreren parallel geschalteten Bearbeitungsstationen eingesetzt. Diese werden häufig für Präzisionsdrehteile verwendet. Die Produktivität einer Mehrspindlermaschine fällt verglichen mit einer einspindligen Drehmaschine je nach Spindelanzahl und Art des Drehteils um ca. 5 bis 7 mal höher aus.

CNC Drehteile

Zusätzlich zu der Drehtechnik, wie zum Beispiel die Lang- und Kurzdrehtechnik, können unterschiedliche Drehverfahren durch verschiedene Maschinen angewendet werden. Diese können entweder sogenannte CNC- oder CN Drehteile herstellen.

CNC Drehteile (Computerized Numerical Control) haben die Besonderheit, dass in einem Arbeitsschritt spezielle Anforderungen an das Werkstück berücksichtigt werden können, da eine computerunterstützte Herstellung möglich ist. In den Speicher der Steuerung der Maschinen können alle benötigten Informationen eingegeben werden, sodass auch weiterfolgende Arbeitsschritte mit unterschiedlichen Werkzeugen automatisch ausgeführt werden können.

Die CNC Drehmaschinen müssen nur noch routinemäßig kontrolliert werden.

Der Nachteil ist, dass spätere Abläufe berücksichtigt werden müssen und das erstmalige programmieren der Maschinen durchaus aufwendig ist.

Werden NC-Maschinen (Numerical Control) eingesetzt, müssen die Maschinen zum Beispiel mit Hilfe eines Lochstreifens über jeden Arbeitsschritt informiert werden. Einfache Drehteile, deren Produktion auf CNC Drehmaschinen zu teuer sind, werden mit Hilfe der herkömmlichen NC Drehmaschinen produziert.

Wurden die Drehteile in ihrer Rohfassung fertig hergestellt, müssen einige Drehteile, je nach Anforderung, weiter verarbeitet werden. Thermische Arbeiten wie glühen oder erhärten, eine Veredelung der Oberfläche oder ein vernickeln oder verzinken der Drehteile sind typische weiterfolgende Arbeitsschritte.