Viel Geld lasst sich mit Kosteneinsparungen gewinnenIn der täglichen Hektik des Routinegeschäfts bleibt vielen kleineren Betrieben wenig Zeit, sich mit der Optimierung sprich Reduzierung ihrer Kostenseite zu beschäftigen. Dabei harren hier große Einsparpotenziale darauf, vom Unternehmer entdeckt zu werden, wie eine aktuelle Untersuchung  der Firma BeKoMa-Plan  ergab.

"Mit günstigeren Preisen, Anbieterwechsel oder der Kündigung von Leistungen, die ein Betrieb gar nicht braucht, lassen sich je nach Branche im Schnitt zehn bis 26 Prozent dieser Kosten sparen", fasst Götz Schneider die Analyse seiner Firma BeKoMa-Plan zusammen. Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Bei kleineren Unkosten bleibt mehr vom Umsatz für des Unternehmers Tasche übrig. Warum nutzen so schöpfen so wenige aus dieser Quelle der Gewinnsteigerung?

Die Zeit, die Zeit …

Die Antwort lautet: Weil im Alltag von selbst hierfür keine Zeit bleibt. Wie bei vielen Prozessen des Unternehmensalltags drängt sich das Eilige vor das Wichtige. So fallen die erhöhten Kosten Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr immer wieder an. Dabei gibt es viele Kostenstellen, die der Unternehmer angehen kann.

Überteuerte Kostenstellen in kleineren Firmen

Im Jahr 2009 kaufte die italienische Firma Actis Furio neue Maschinen um spezielle Bohrungen in hochfesten Stahl bei hoher Dicke zu bieten. Die Auswahl dieser extrem teuren Maschinen dauerte mehrere Monate und beschäftigte ein ganzes Team. Es wäre schlimm, wenn man als kleiner Unternehmer bei jeder Anschaffung einen solchen Aufwand betreiben müsste.

Aber wer den Pfennig nicht ehrt ist den Taler nicht wert. Von der Raummiete bis zum Briefporto können alle Kostenstellen des unternehmerischen Alltags auf Einsparmöglichkeiten untersucht werden. Besonders häufig werden Unternehmensberater bei folgenden Kostentreibern fündig:

Versicherungspolicen

Hier geht es nicht nur um die Einholung eines alternativen Angebotes zu einer bestehenden Versicherung. Manche Risiken sind im Unternehmen sogar mehrfach versichert, Einsparungen bei Anbieterwechsel bzw. Kündigung in Höhe von einem Drittel sind keine Seltenheit.

Telekommunikation

Überprüfen Sie einmal alle ihre Verträge:

  • Festnetz
  • Mobilfunk
  • Internetzugang
  • Miete der Telekommunikationsanlage

Gerade in dieser schnelllebigen Branche passiert es leicht, teure Verträge über Jahre unbemerkt weiterzuführen.

Mitarbeiteraquisition

Wie die Untermehmensberatung BM Consult mitteilt, liegt ein großes Sparpotenzial darin, höherwertigere Stellen aus den eigenen Reihen zu besetzen. BM Consult verweist darauf, dass in Form von gezieltem Training und Förderprogrammen die individuellen Fähigkeiten der betroffenen Mitarbeiter gesteigert werden können. In einer anderen Mitteilung weist BM Consult auf derselben Seite übrigens darauf hin, dass die “Best Ager” auf dem Arbeitsmarkt immer beliebter werden. Viele Unternehmen schätzen die Erfahrung dieser Mitarbeiter

Büromaterial

Hier liegt ein großes Einsparpotential in der Planung der Anschaffungen im Verbund mit dem Ausnutzen von Preisvorteilen bei Sammelbestellungen.

Größere Sonderausgaben

Nehmen Sie sich die Zeit und holen Sie sich Vergleichsangebote ein. Auch wenn es schnell gehen muss und im laufenden Betrieb hierfür keine Zeit zu sein scheint. Versuchen Sie, Anschaffungen bei einem Anbieter zu bündeln und dadurch einen größeren Rabatt auszuhandeln.

Fazit: Einer muss sich kümmern

In vielen  Bereichen des Unternehmens harren Sparpotenziale darauf, entdeckt und ausgenutzt zu werden. Sinnvoll ist es, einen Verantwortlichen zum Sparmitarbeiter zu ernennen. Dieser sollte die notwendige Zeit für die Recherche fix eingeräumt bekommen.