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Täglich bekommen wir Werbung zu sehen und denken uns das bringt doch eh nichts. Das stimmt allerdings nicht, denn eine Werbung hinterlässt immer einen Eindruck. Ob wir davon überzeugt sind liegt aber am Interesse. Wenn ein Mann sich schon festgelegt hat ein neues Auto zu kaufen, wird er von Autowerbungen auch beeinflusst. Wenn ein kleines Mädchen Barbiewerbungen sieht, wird sie auch beeinflusst. Anders herum ist das aber nicht, das Mädchen würde sich nicht von der Autowerbung beeinflussen lassen und der Mann nicht von der Barbiewerbung. Werbungen sind zielorientiert und sollen bestimmte Gruppen ansprechen. Da es aber für viele Sachen Werbung gibt, lassen wir uns nur von einem Bruchteil beeinflussen und bewerten den Rest Werbung als überflüssig, obwohl sie für andere Leute interessant sind.

Werbung gibt es fast überall. Die Meisten aber denken bei Werbung an Fernsehen oder Internet. Dort findet man die auffällige Werbung, die hochqualitativ animiert wird und den Betrachter explizit auf sich aufmerksam macht. Dazu können Sie hier mehr erfahren. Neben  solcher Werbung gibt es auch die unterschwellige Werbung. Dazu zählen zum Beispiel Produktplatzierungen und Sponsoring. Werbung kann auch nur verbal erfolgen. Ein Marktschreier macht nichts anderes als Werbung für seinen Stand. All diese Werbungen dienen nur dem kommerziellen Zweck und sind inzwischen Hauptbestandteil der Kommunikationspolitik und des Marketings. Es gibt allerdings auch Werbung, in der kein Produkt angepriesen wird und somit nicht dem kommerziellen Zweck dient. Eine Werbung kann für soziale Zwecke bestimmt sein, wie zum Beispiel eine informative Werbung, oder eine Werbung die zu einer Spendenaktion aufruft.

Bei so viel Werbung gibt es natürlich auch ein paar Regeln. Dank dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sind Angstwerbung, Schleichwerbung, Anschwärzung und vergleichende Werbung verboten, da sie nicht der fachlichen Sorgfalt entsprechen. Schleichwerbung in einer Sendung ist erlaubt, wenn sie mit „Dauerwerbesendung“ gekennzeichnet sind. Nicht erlaubt sind ebenfalls die Irreführung durch unwahren Angaben, Schneeballsysteme, Geheimnisverrat und Vorlagenmissbrauch. Andere Wettbewerber dürfen nicht schlechter gemacht werden. Bei Kindern und Jugendlichen nimmt man die Werbeverbote noch ein wenig strenger. Es dürfen nämlich keine direkten Kaufappelle enthalten sein und ebenfalls keine Aufforderungen die Eltern zum Kauf zu bewegen. Das Vertrauen zu Bezugspersonen darf ebenfalls nicht geschädigt werden und es dürfen keine Kinder und Jugendlichen ohne Grund in gefährlichen Situationen gezeigt werden. Werbung für Alkohol und Tabak darf auf keinen Fall mit Minderjährigen in Verbindung gebracht werden.