Anlagefonds sind etwas auf lange SichtAnlagefonds – Was Sie wissen müssen

Anlagefonds oder auch Investmentfonds genannt sammeln das Geld ihrer Anleger in sogenannten Fondsvermögen, welches in den meisten Ländern besonderen rechtlichen Schutz genießt.

Es gibt 2 große Vorteile von Anlagefonds: Der Fonds streut das Geld der Anleger wesentlich breiter als es ein Privatanleger selbst tun könnte und das Geld wird von einem professionellen Management verwaltet. Auf der negativen Seite stehen die Kosten, die ein Anleger für diese Vermögensverwaltung bezahlen muss.

Anlagefonds gibt es für die unterschiedlichsten Bereiche, Länder und Sparten. Für ein Basisinvestment sollte ein Anlagefonds ausgewählt werden, der das Geld in möglichst renommierte Unternehmen steckt, der nicht auf eine bestimmte Sparte beschränkt ist und das Fondsvermögen weltweit streuen kann. Ergänzungen im Portfolio können dann in besonders vielversprechende Spezialfonds vorgenommen werden.

Weitere Empfehlungen für Anlagefonds

Anlagehorizont
Mehr als 10 Jahre sollten es hier schon sein. Denn die Märkte schwanken, entwickeln sich aber in der Regel langfristig nach oben. Kurzfristige Anlagen können zu einfach beim Kauf in einer Hausse-Phase liegen und beim Verkauf in einer Baisse. Die Rendite wäre dann sehr gering oder negativ. Langfriste Anlagen können einige Jahre vor dem Verkauf schauen: Ist der Markt gerade am oberen Ende des langfristigen Trends: Dann verkaufen Sie. Sind wir eher unten, können wir dieses Tief in Ruhe "aussitzen".

Gebühren

Nachdem Sie den Anlagefonds ihrer Wahl gefunden haben, informieren Sie sich über Geldzeitschriften oder das Internet, welche Bank oder welcher Depotsverwalter ihnen den Fonds am günstigsten anbietet. Das kann sehr entscheidenden Einfluss auf ihre Rendite haben.

Topfonds
Nutzen Sie für ihr Basisinvestments möglichst nur die Topfonds der jeweiligen Gesellschaften. Aus diesen lastet das größte öffentliche Interesse, diese haben oft das beste Management.