Fondssparen sollte nur auf lange Sicht betrieben werdenFondssparen - Vorgehensempfehlungen für Sie zusammengestellt.

Fondssparen meint den monatlichen Erwerb von Fondsanteilen, meist zu einer festen Sparsumme ab 25.- Euro.  Grundsätzlich sollte bei jeder Anlage in Fonds ein langfristiger Horizont verfolgt werden – ansonsten können die Schwankungen an den Börsen das Anlageergebnis ins Negative ziehen. Langfristig gesehen lassen sich gute Ausstiegszeitpunkte vom Fondssparen realisieren. Sie sollten einige Jahre (bis zu 5) vor dem geplanten Ausstieg schauen, wie die Börsenlage ist. Befindet sich der Markt zu diesem Zeitpunkt in einer Hausse, sollte überlegt werden, die Fondsanteile zu verkaufen und für den Rest der Anlagezeit in Festverzinsliches umzuschichten. Alternativ wartet man dann halt noch einige Jahre. Sie sehen: Solche Strategien lassen sich nur über einen längeren Zeithorizont verwirklichen.

Der größte Vorteil des Fondssparens liegt auf der Hand: Sie partizipieren mit kleinsten Beträgen an den Chancen des Aktienmarktes, haben in der Regel eine professionelle Anlagebetreuung und meist ein breit gestreutes Portfolio, welches das Risiko gegenüber einer Einzelanlage deutlich minimiert.

Weiterer Pluspunkt beim regelmäßigen, langfristigen Fondssparen liegt im Durschnittskosteneffekt. Sie kaufen nämlich bei hohen Börsenkursen wenige Anteile an ihrem Fonds und bei niedrigen Kursen entsprechend mehr Anteile.

Darüber hinaus ist kaum eine Anlageart in Deutschland durch das BaFin so gut geschützt wie die Anlage in Investmentfonds. Im Falle eines Konkurses der Fondsbetreibergesellschaft kümmert sich das BaFin sofort um die Auszahlung der Anlegergelder, die per Sondervermögen geschützt sind.

Natürlich hat das Fondssparen auch (potentielle) Nachteile: Nur ein Drittel aller gemanagten Fonds soll den entsprechenden Vergleichsindex schlagen. Hin und wieder verschönern die Fondsmanager die Bilanzen zu einem Stichtag dadurch, dass Sie Aktien, die bereits im Fonds enthalten sind, nachkaufen und so deren Kurse hochtreiben ? das kann zum Nachteil für den Fonds sein. Darüber hinaus erfährt man auch wenig von den Transaktionskosten, die ein Fonds geltend macht.

Tipps zum Fondssparen

Achten Sie beim Fondssparen darauf, dass der Anlagehorizont des Fonds nicht zu sehr eingeengt ist. Spezialfonds sind einseitig von der zugrunde liegenden Basis (z.B. Nischenmärkte, Länder, Rohstoffe?) abhängig. Internationale nicht spezialisierte Fonds haben die meisten Anlagealternativen und können entsprechend leichter auf aktuelle Entwicklungen reagieren.

Achten Sie beim Fondssparen auf die Gebühren. Bei Direktbanken erhalten Sie oft Fonds zu reduzierten Ausgabeaufschlägen und zu verringerten Depotgebühren. Haben Sie einen Fonds in die engere Wahl gezogen, vergleichen Sie bei den einschlägigen Banken, welche Kosten beim sparen entstehen. Als zweiter Punkt sind nämlich die jährlichen Verwaltungsgebühren zu betrachten, die ein Fonds berechnet.

Diese Kostenvergleiche können sehr schnell recht kompliziert werden. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich in Zeitschriften wie Finanztest schlau machen ? diese bringen regelmäßig größere Fondsvergleiche heraus.

Extratipp: Jede Fondsgesellschaft hat ein Zugpferd, auf dem die größte Aufmerksamkeit der Fondsgesellschaft konzentriert ist. Die besten Anlagemanager werden in diesem Fonds eingesetzt. Das könnte hin und wieder ein Vorteil sein.

Wahlweise kann eine einmalige Einzahlung mit einer monatlichen Sparrate beliebig kombiniert werden. Monatliche Sparrate oder Einmaleinzahlungen können auch bei 0 belassen werden.

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